So arbeitet es sich bei uns – ein Blick hinter die Kulissen

Erfahrungsbericht von Melanie, Produktmanagement.

Ich komme kurz nach 9 Uhr morgens in der Hamburger HafenCity an, laufe hinüber zum Sumatrakontor und fahre hinauf in den vierten Stock. Das Büro ist noch ziemlich leer, ich bin eine der Ersten. Wir sitzen alle gemeinsam in einem großen Raum. Das macht es leicht, einfach mal über die Tische zu rufen oder sich zu unterhalten. Die beiden Konferenzräume sind durch Glaswände abgetrennt. Alles verbreitet eine offene und kommunikative Atmosphäre.

Ich gehe zu meinem Platz, stelle meine Tasche ab und hänge die Jacke über die Stuhllehne. Während der Mac hochfährt, geht der erste Weg in die freie Küche – mein morgendliches Ich verlangt nach Kaffee. Die Küche bei endios ist fast immer gut gefüllt, es gibt von Müsli über Obst bis hin zu Schokolade alles, was das Herz begehrt. Vorerst begnüge ich mich jedoch mit Kaffee und führe dabei Gespräche mit den Kollegen.

Nach morgendlichem Plausch geht es dann an die Arbeit. Erst einmal Mails prüfen, Prioritäten für den Tag festlegen und sich eine gedankliche to-do-list machen. Das Büro füllt sich mit der Zeit, die Telefone klingeln, der Drucker arbeitet vor sich hin. Es gibt immer mehrere Projekte, einige größer, andere kleiner. Bestehende Apps wollen gepflegt und verbessert, Kunden betreut und neue Funktionen und Produkte entwickelt werden, mit allem, was dazu gehört. Pünktlich gegen 12 Uhr werden die ersten jammernden Rufe nach Essen laut und es ist Zeit für Mittag. Einige von uns haben sich bereits von zuhause etwas mitgebracht, inklusive meiner Person. Ich gehe dennoch mit den anderen hinüber zum nahegelegenen Edeka, um ein bisschen Bewegung und frische Luft zu kriegen. In kleinen Grüppchen zerstreut es sich, einige wollen woanders essen, sind verabredet oder haben sonstige Pläne. Im großen Konferenzraum finden sich die meisten wieder zur Mittagspause zusammen. Ich hoffe heimlich, dass sich nicht zu viele für den Fisch entschieden haben, der mit seinem Geruch bereits im Edeka recht präsent war…

Nach dem Essen gehts noch einmal in die Küche für den anschließenden und obligatorischen Kinderriegel, der mich zum Arbeitsplatz begleitet. Da das Mittagstief grüßen lässt, kümmere ich mich zunächst um weniger kreative Aufgaben, es werden Gespräche über das Wochenende geführt und Mitarbeiter laufen durchs Büro, um sich über verschiedene Themen auszutauschen. Irgendjemand öffnet eine Packung Donuts und beginnt eine Runde, um diese an alle zu verteilen.

Am Nachmittag treffe ich mich im großen Konfi mit einigen Kollegen zu einer Besprechung, deren Termin heute morgen per Mail kam. Wenn ein größeres Team gerade an einem Projekt arbeitet oder einfach, wenn man in Ruhe sprechen will, ist einer der Konferenzräume ein guter Rückzugsort. Hier finden auch die wöchentlichen Stand-ups vorm Wochenende statt, bei denen die gesamte Mannschaft über die wichtigsten Ereignisse der Woche und den aktuellen Stand der verschiedenen Projekte aufgeklärt wird. Wir nutzen den großen Raum mit Beamer heute, um uns ein wenig auszubreiten und über unser aktuelles Projekt zu diskutieren.

Besonders gemütlich für ein Teamtreffen ist es auch auf den Sofas im Eingangsbereich, die mit ihren hohen Lehnen eine eigene kleine Welt bilden. Es gibt zwar keinen großen Tisch und weniger Platz als im Konfi, dafür kann man es sich aber auch besonders bequem machen. Wer am liebsten mit Laptop arbeitet, nutzt diese Mobilität auch mal gern, um sich hier einzurichten.

Schließlich ist Feierabend und nach und nach verabschieden sich die ersten. Wer früh kommt, kann auch früher gehen. Abschiedsworte werden durch den Raum gerufen, als sich die Mitarbeiter teils einzeln, teils in Gruppen auf den Heimweg machen. Auch für mich endet der Arbeitstag, ich sammle mein ausgebreitetes Zeug wieder ein und verabschiede mich mit einem Winken und Lächeln von den noch Anwesenden. Der Fahrstuhl bringt mich wieder hinunter ins Erdgeschoss und mit der Bahn geht es wieder heimwärts.

Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, wie der Alltag in unserem kleinen Startup eigentlich so aussieht: Das ist die Antwort.

Ich persönlich fühle mich hier im Büro sehr wohl und habe mich in erstaunlich kurzer Zeit hier eingelebt. Fühlen Sie sich herzlich willkommen, auch zu Besuch in die Hafencity zu kommen! Wir freuen uns über bekannte und neue Gesichter!